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Dienstag, 06.01.2009
Vogelschutz- und Zuchtverein 1957 UntergrombachEs ist angerichtet: "Das richtige Futter
für die verschiedenen Geschmäcker!"
Als Futter grundsätzlich ungeeignet sind alle gewürzten und gesalzenen Speisen (Speck, Salzkartoffeln). Auch Brot ist nicht zu empfehlen, da es im Magen der Vögel aufquillt. In ihrer Ernährungsweise teilen sich die Vögel in zwei Gruppen: die "Weichfutterfresser" und die "Körnerfresser".
"Weichfutterfresser" suchen sich ihre Nahrung bevorzugt am Boden. Reine Weichfutterfresser sind Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Zaunkönig, Amsel und Star. Sie fressen tierische Kost oder nur sehr feine Sämereien. Ihnen ist mit grobem Körnerfutter nicht geholfen. Bieten Sie ihnen daher Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen und Obst oder das im Zoofachgeschäft
erhältliche Mischfutter an. Ein besonderer Leckerbissen sind in heißem Öl getränkte Haferflocken.
Die flexibleren unter den Weichfressern, die "Allesfresser" wie Meisen, Spechte und Kleiber stellen sich im Winter auf Körner um und nehmen auch Sonnenblumenkerne, Hanf und Mohn an.
Zu den "Körnerfressern" zählen beispielsweise Finken, Sperlinge und Ammern. Sie sind mit einem kräftigen Schnabel ausgerüstet und fressen Sonnenblumenkerne, Hanf sowie die handelsüblichen Freiland-Futtermischungen.
Für die "Weichfutter"- und "Allesfresser" eignen sich auch Fett-Körner-Mischungen (Meisenknödel und Meisenringe), sofern diese gut erreichbar sind. Die meisten reinen Weichfutterfresser nehmen diese Talgmischungen aber bevorzugt zerbröselt vom Boden auf. Das Fett ersetzt dabei die tierische Kost. Knödel und Ringe haben zudem den Vorteil, dass die Körner in einem Fettgemisch vor Nässe geschützt sind. schn
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